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Co-Vergärungsanlagen vergären Reststoffe aus Industrie, Gewerbe und kommunalen Haushalten mit dem Ziel der Minimierung der organischen Anteile und der Ge- winnung von Biogas. Bedingt durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) (Bundesministeri- um für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU 2000), (BMU 2004) in Deutschland sind eine Vielzahl von Biogasanlagen diesen Typs entstanden und somit auch ein Ansteigen der Konkurrenz um die „besten“ Inputstoffe zu verzeichnen; mit der Folge eines Preisverfalls der Entsorgungskosten, bis hin zu Inputstoffankäufen. Dieser Trend führt dazu, dass nur noch die Co-Vergärungsanlagen Geld verdienen und sich am Markt behaupten können, die ihre Anae- robbiologie optimal und stabil fahren und ihre Technik im Griff haben. Wie Untersuchungen zeigen, gibt es hier allerdings noch großen Nachholbedarf, sowohl in prozess- als auch betriebs- technischer Hinsicht. Die Übertragung des Fachwissens aus der Anaerobtechnologie der Ab- wasser- und Faulschlammbehandlung hält vermehrt Einzug in die noch junge Branche der Bio- gastechnologie. In dem folgenden Artikel wird auf einige Punkte dazu eingegangen.